Minimalinvasive
Wirbelsäulen-Behandlung

Klingen Rücken­beschwerden trotz konservativer Maß­nahmen nicht ab, bietet die minimalinvasive Wirbelsäulen-Chirurgie die Möglichkeit, Rücken­leiden auch ohne offene Operation erfolgreich in den Griff zu bekommen. Ein Bandscheiben­vorfall oder auch eine Spinal­kanal­stenose kann auf diesem Weg schonend und effektiv behandelt werden, und Sie müssen nicht allzu lange unter Ihren Schmerzen leiden. Diese schonenden Verfahren bedeuten für  den Körper weniger Belastung und weniger Risiko.

Ich führe seit vielen Jahren minimalinvasive Wirbelsäulen­eingriffe durch. Die Patient*innen profitieren dabei vor allem von meiner jahrelangen Erfahrung in der Behandlung unter­schied­lichster Beschwerden des Bewegungs­apparates, insbesondere an der Wirbelsäule.

Dr. Roman Radl

Überblick über das Angebot an minimalinvasiven Therapien:

Thermo­sonden-Behandlung

Das minimalinvasive, schonende und zugleich hocheffektive Verfahren setzt auf die Blockierung schmerzleitender Nerven und kann ambulant oder bei Bedarf auch stationär durchgeführt werden. Schmerzfasern werden durch Hitze gezielt so behandelt, dass die Leitfähigkeit der hier verlaufenden Schmerzfasern unterbrochen wird und der Schmerz nachlässt, ohne dass eine offene Operation erforderlich ist.

Mikrolaser-­Behandlung

Der Einsatz des Mikrolasers bei einem Bandscheibenvorfall ermöglich eine effektive und gezielte Schmerzbehandlung. Das minimalinvasive Verfahren kommt ohne Schnitt aus und macht damit operative Eingriffe weniger oft erforderlich.

Endoskopische Verfahren

Endoskopische Operationsverfahren benötigen lediglich einen wenige Millimeter großen Zugang durch die Haut zur Wirbelsäule. Rückenprobleme können daher mittels Endoskop, einem  röhrenförmigen Instrument, besonders schonend behandelt werden. Insbesondere bei verschiedenen Formen von Bandscheibenvorfällen sowie bei Spinalkanalstenose und Osteoporose löst die Endoskopie klassische, offene Eingriffe an der Wirbelsäule mehr und mehr ab.

Schmerz-­Schritt­macher

Mit dem Schmerz-Schrittmacher (Spinal Cord Stimulation) steht eine sehr wirksame Behandlung gegen starke, chronische Rückenschmerzen zur Verfügung. Der Schmerz-Schrittmacher erzeugt elektrische Impulse, die dafür sorgen, dass chronische Schmerzen überdeckt werden. Durch diesen minimalinvasiven Eingriff lassen sich Schmerzen nachweislich um bis zu 80 Prozent reduzieren und damit die Lebensqualität der Patienten nachhaltig verbessern.

Vertebroplastie und Kyphoplastie

Die Vertebroplastie und die Kyphoplastie sind minimalinvasive Eingriffe, die stationär an der Lendenwirbelsäule oder Brustwirbelsäule durchgeführt werden, wenn es zum Einbrechen von Wirbelkörpern gekommen ist. Ein Wirbelkörper, der mit Knochenzement repariert wurde, ist dauerhaft stabilisiert und die Schmerzen lassen schnell nach. Bei der Kyphoplastie wird ein stärker deformierter Wirbelkörper erst durch einen Ballon aufgerichtet, bevor der Knochenzement injiziert wird.

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